LAILA SALOME FISCHER  wurde bereits mit elf Jahren als Gesangsstudentin am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste in Berlin aufgenommen. Von 1996 bis 2001 stand sie mit dem Kinderstudio der Komischen Oper Berlin auf der Bühne. Sie studierte von 2006 bis 2012 an der UdK Berlin bei Julie Kaufmann.

 

Die Mezzosopranistin  gewann erste Preise beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Wettbewerb der Yamaha Music Foundation of Europe.

 

Bereits während des Studiums wirkte sie bei mehreren CD-Produktionen mit:  Unter anderem sang sie die Clothilde in Henzes „Il Pollicino“ in der Aufnahme des Berliner Rundfunk-Sinfonieorchesters unter Jobst Liebrecht. Diese CD erhielt 2004 einen Echo Klassik. 2010 war sie eine Solistin des Benefizkonzerts „Berlin für Haiti“, dessen Mitschnitt von Sony Classic veröffentlicht wurde.

 

Im Jahr 2010, gleichfalls noch während des Studiums, debütierte Laila Salome Fischer bei den Musikfestspielen Potsdam als Erissena in „Montezuma“ von Carl-Heinrich Graun und war 2011 erstmals bei der Festa di San Francesco in Assisi zu erleben; dort sang sie in der Uraufführung der Oper „Il cigno nero e la fanciulla sulla falce lunare“ die weibliche Titelpartie. In Berlin sang sie 2012 die Hauptrolle in Cavallis Oper „La Calisto“.

 

Es folgten Auftritte mit der Staatskapelle Berlin sowie bei den Händel-Festspielen Göttingen.  2013 gab sie ihr Debut bei den Bregenzer Festspielen in Mozarts „Zauberflöte“. Im Sommer 2016 debutierte sie als Contessa d’Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“ bei der Summer Opera Tel Aviv.

 

In den letzten Jahren sang u.a. unter Jacques Lacombe, Sergio Azzolini, Yakov Kreizberg and Vladimir Jurowski. 

 

Konzertreisen führten Laila Salome Fischer bis nach Südamerika, wo sie von der Bachgesellschaft Paraguay eingeladen wurde, einen Meisterkurs zu geben. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie regelmäßiger Gast am Staatstheater Cottbus, wo sie Partien wie Händels Alcina und die Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ übernimmt.

 

Zu Ihrem Repertoire gehören Partien wie Giulietta (Hoffmanns Erzählungen/ Offenbach) und Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro/ Mozart). 2017 sang sie die Mère Marie in „Les dialogues des carmelites“.

 

2018 wird sie unter anderem als Ernesto in Haydns Oper „Il mondo della luna“ und mit Poulencs „La voix humaine“ zu hören sein.

 

Laila Salome Fischer ist außerdem im Konzertfach aktiv und gibt im November ihr Debut am Teatro Principal de Zaragoza mit einem Liederabend.